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Stress entsteht, wenn man nicht genug angeln kann!

Stress entsteht, wenn man nicht genug angeln kann!

Florian Bochert
Idee und Erfahrung

Einer von Dreien von der Morgenreif-Bande

Florian Bochert
Idee und Erfahrung
2021-02-25T22:20:22+01:00

Florian Bochert – Idee und Erfahrung

Christian Stein

Mein Name ist Florian Bochert. Was Morgenreif betrifft würde ich mich als denjenigen bezeichnen, der die Idee hatte. Erstmal ein paar Fakts zu meiner Person.

Hauptberuflich arbeite ich als Notfallsanitäter im Rettungsdienst.

In den letzten Jahren haben mich die Menschen in meiner Umgebung regelmäßig zu meinem Hobby, dem Angelsport, gelöchert. Ich habe Spaß daran, darüber zu erzählen. Ich hatte schon immer das Bedürfnis anderen Petrijüngern das mit auf den Weg zu geben was ich über das Angeln weiß. Im letzten Jahr im Sommer kam mir dann die Idee einfach mehr aus meinem Hobby zu machen als nur ans Wasser zu gehen. Ich wollte Bloggen mit Fotos und dem ganzen Schnickschnack der dazu gehört. So bin ich auch mit Christian und Nils zusammengekommen. Christian ist der kreative Kopf, Nils ist derjenige, der über den Meeresbereich am besten Bescheid weiß und ich nun mal derjenige mit der meisten Erfahrung im Angelsport. Somit haben wir Morgenreif – Dein Angelblog gegründet und versorgen euch seitdem mit wichtigen und hilfreichen Informationen.

Das erste Mal bin ich mit vier Jahren mit dem Angelsport in Berührung gekommen. Ich kann mich noch genau daran erinnern, daß mir meine Eltern immer erst Sonntags morgens wenn es los ging erzählt haben, das wir zum Angeln fahren. Wir haben oft eine kleine Forellenanlage im 45 Kilometer entfernten Bad Berleburg besucht. Dort wurde nach gefangenen Kilogramm abgerechnet und man konnte seinen gefangenen Fisch vor Ort räuchern lassen. Wahnsinn, wenn ich darüber nachdenke, daß die geliehenen Angeln nicht mehr waren als ein Bambusstock mit einem 2-3 Meter langen Stück Angelschnur und einem blanken Haken. Man hat weder Köder noch Pose benötigt um dort Fische zu fangen. Warum mir das so gut in Erinnerung geblieben ist hat einen Grund: Als ich mit meinem kleinen gelben Eimer und ein paar Körnern Mais darin zwischen den Weihern her lief, legte mein Vater mir eine Forelle am Haken genau vor die Füße. Was dann noch zu sehen war, war ein durch die Luft fliegender Eimer und ein schreiender und rennender Flo. Mein Gott hatte ich eine Angst – aber genug der peinlichen Geschichten.
Im Laufe meiner Kindheit und Jugend habe ich jedes Jahr in Ungarn am Balaton geangelt und selbst heute ist dieses Land und sein See eines meiner liebsten Reiseziele zum Angeln.

In meiner Freizeit habe ich mich schon immer intensiver als andere mit dem Angelsport beschäftigt. Bis zu meinem Angelschein habe ich mit meiner Mutter regelmäßig die Gewässer in der Umgebung besucht. Damals war das Angeln irgendwie viel simpler als heute bzw. man hat die simpleren Methoden bevorzugt. Hauptschnur, Pose, Vorfachhaken und Mais oder Wurm, FERTIG! Ich habe sehr schnell festgestellt das mich das Angeln auf Raubfische mit dem Kunstköder einfach mehr reizt. Als ich dann selbstständig und alleine ans Wasser durfte habe ich viele, viele Jahre mein Hausgewässer – die Sieg – auf Forellen befischt. Das ist bis heute eine meiner Leidenschaften geblieben. Mit dem kleinen Unterschied das ich sie heute nicht mehr mit dem Spinner oder mit kleinen Wobblern und Gummis unsicher mache.
Mit der Zeit hat sich der Wille nach Raubfischangeln so weit entwickelt das ich früh den Rhein und die Sauerland-Talsperren besucht habe. Es hat Jahre gegeben da hatte ich 200 Angeltage im Jahr. Inzwischen fische ich fast ausschließlich mit Kunstködern auf unsere heimischen Raubfische.

Bis auf eine klitzekleine Kleinigkeit: Ich habe in meiner Kindheit immer und immer wieder einen bestimmten Film mit meinem inzwischen verstorbenen Vater geguckt. Aus der Mitte entspringt ein Fluss! Mein Vater war fasziniert vom Fliegenfischen und hat sich immer gewünscht das ich es auch praktiziere. Was soll ich sagen? Seit er nicht mehr unter uns wohnt befische ich die Salmoniden unserer Bäche mit der Fliegenrute. Vielleicht auch weil er mir dann ein Stück erhalten bleibt, ich weiß es nicht aber es fasziniert mich genauso wie ihn! Das folgende Zitat begleitet mich gedanklich immer dann, wenn ich mit der Fliegenrute am Wasser bin. Es erinnert mich an meinen Ursprung und meine Emotion wenn ich mich mit dem Angelsport in Verbindung bringe.

Denn wenn ich so alleine im Zwielicht des Canyons stehe, scheint alle Existenz in ein Wesen mit meiner Seele in meinen Erinnerungen zu verschmelzen, mit den Klängen des Blackfood Flusses und einem Viertakt-Rhythmus und ich hoffe, dass die Forelle steigt!
Zitat: Norman Maclean, Autor von „Aus der Mitte entspringt ein Fluß“

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