Der Mepps Spinner ist einer der ältesten Kunstköder

Die Erfindung des ersten Spinners

Der Spinner ist einer der ältesten Kunstköder, die heute noch in jedem gut sortierten Angelkoffer zu finden sind. Namen wie Balzer Colonell und Dam Effzett sind heute in jedem Angelshop zu finden. Eine Marke die jedoch für den Spinner steht wie keine anderen ist die Mepps. Der französiche Peugeot Ingenieur Andre Meulnart entwickelte in seiner Freizeit neue Köder und erfand Anfang der 1930er Jahre einen Köder mit starrer Mittelachse, einem Messingkörper als Beschwerung und einem um die Mittelachse rotierenden Blatt. Der erste Spinner war geboren.

Der Spinner - Einer der ersten Kunstköder fürs Angeln

Die Erfolgsgeschichte des Mepps Spinners

Der Zufall verhilft ihm nach vielen Jahren zum Durchbruch

Nach seiner Patentanmeldung im Jahre 1938 verschwand der Mepps Spinner durch den Ausbruch des zweiten Weltkrieges von der Bildfläche.

Es dauerte weitere 20 Jahre bis der Köder von Todd Sheldon, einem Angelladenbesitzer in Antigo (USA), wiederentdeckt wurde. Aufgrund eines schlechten Angeltages erinnerte er sich an ein Geschenk seines Freundes Frank Velek. Frank Velek war als GI im zweiten Weltkrieg in Europa stationiert und brachte seinem Freund einen Mepps Spinner mit. Erinnert an dieses Geschenk versuchte er den Köder und konnte innerhalb von wenigen Stunden einige Fische fangen. Nun begann er die Köder in seinem Laden zu verkaufen. Sie wurden ein Riesenerfolg, denn nicht nur Forellen, sondern auch viele andere Raubfische konnten dem Mepps-Spinner nicht widerstehen.

Der Mepps Spinner
Der Mepps Spinner, Bild 2

Der (Mepps) Spinner macht den Unterschied

Viele Vorteile machen den Spinner zur guten Köderwahl

Bis heute ist der Bann um den Mepps-Spinner ungebrochen, obwohl nur noch wenige Angler regelmäßig zu ihm greifen. Der Druck auf dem Kunstködermarkt ist groß und jeder Händler wirbt mit der neuen Revolution, die dem Angler wieder den ein oder anderen Fisch mehr ans Band bringen soll. Viele Angler vergessen, dabei dass der Spinner eine äußerst geringe Fehlbissrate hat. Selbst bei umgerüsteten Spinnern von Drillingen auf Einzelhaken.

Das Umrüsten auf Einzelhaken ist dabei äußerst wichtig, wenn es um schonendes Angeln geht. Die gradlinige Form und der berechenbare Lauf führen oft dazu das der Haken tiefer im Fischmaul sitzt. Bei kleinen Fischen z.B. Forellen ist dies nicht nur ein Ärgernis für den Angler, sondern auch lebensbedrohlich für den Fisch. Ich rate dazu lieber mit Einzelhaken zu fischen und den Bestand zu schonen.

Ein weiterer Vorteil ist auch die Vergleichsweise kostengünstige Anschaffung. In stark bewachsenen Gewässern kommt es immer mal wieder zum ein oder anderen Fehlwurf in den nächstliegenden Baum. Einen günstigen Spinner zu verlieren bereitet mir immer weniger Kopfschmerzen als einen teuren Japanwobbler.

Der Mepps-Spinner

Persönlich sehr gute Erfahrungen mit dem Mepps Spinner gemacht

Ich selbst bin in den letzten Monaten oft an heimischen Gewässern mit dem Spinner unterwegs gewesen und konnte einige schöne Fisch landen. Neben Forellen bissen Barsche und auch Döbel zu.

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Mepps Spinner? Bevorzugt ihr andere Spinner? Welche und warum? Wir sind neugierig und freuen uns auf eure Kommentare!

Ich wünsche euch weiterhin viel Tight Lines und Petri Heil!
Nils

Von: |Veröffentlicht: Dienstag, September 29, 2020|Kategorien: Allgemein|0 Kommentare|
Mein Name ist Nils und ich bin 25 Jahre alt. In den Bereichen: Meeresangeln vom Ufer, Raubfischangeln mit Hardbaits, Forellenangeln und dem Renkenfischen fühle ich mich zuhause. Ich freue mich auf den Kontakt zu dir!

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